Geburtstagsgrüße und Dank

Liebe Mitglieder,

seit langem ist es bei uns guter Brauch zu besonderen Geburtstagen, seitens des Vorstands im Namen des Clubs schriftliche Grüße zu versenden.

Da ich über die langen Jahre, die ich nunmehr im Ferrari Model Club (e.V.) fest verwurzelt bin, sehr viele unserer Mitglieder persönlich, teilweise sogar sehr gut kenne, versuche ich auch immer eine persönliche Note in diese Grüße zu legen.

Von daher bin ich gerade heute in dieser "dunklen Zeit" der Corona Pandemie äußert erfreut über ein Telefonat, welches mich am heutigen Vorabend erreichte!

Am Telefon war unser Clubmitglied Heinz-Günther Fetzer aus Nürnberg.
Heinz-Günther konnte am 14. März seinen 85-sten ! Geburtstag feiern, was gerade in diesen Zeiten sehr bemerkenswert ist.
Sicherlich ist Heinz-Günther Fetzer als Apotheker hinreichend geschult, um sich und andere insofern zu sichern, dass er hoffentlich noch einige Jahre in unseren Reihen verbringen kann.

Auf jeden Fall hat er sich über die Geburtstagsgrüße und -wünsche hocherfreut gezeigt und lässt auf diesem Weg alle Mitglieder herzlich grüßen.
Er hofft, dass wir bald wieder, nicht nur zu Hause beim Modellbau, der Beschäftigung mit Literatur oder Sammelgegenständen oder auf einsamen Bewegungsfahrten für unsere Automobile, sei es das Fortbewegungsmittel des Alltags, unser Zweitwagenliebling, gar ein Oldtimer oder in unserem Vereins-sinn sogar ein Ferrari, der in eine dieser Kategorien passt, treffen werden und den Sieg über diese "dunkle Zeit" feiern können.

Für diejenigen, die Heinz-Günther Fetzer nicht kennen, möchte ich einen kurzen Steckbrief dieses wunderbaren Menschen und seiner Frau skizzieren:
Kurz nach meiner Anschaffung des ersten Ferrari, den ich dann endlich einmal behalten sollte, lernte ich als junger Mann (damals 34 Lenze zählend) mit 2 kleinen Kindern und großem Hund, nur den allseits belächelten Ferrari Mondial 2+2 (bei mir ein 3,2-er) fahrend, die beiden Fetzer's kennen.
Zwei liebenswert herzliche Menschen, die sich gerade eben, nach vielen Porsche Jahren (übrigens lieben beide auch noch heute ihre Stuttgarter Pferdchen) mit Hilfe von Andreas Birner, besser bekannt als Abi, einen 250 GTE angelacht hatten, der damals selbst nicht sehr beliebt aber dennoch 3-mal teuer war als mein Mondi.
Während viele den Mondial mir seiner Fracht oftmals belächelt hatten, haben die beiden Nürnberger mit ihrem 250-er, den sie im Übrigen auf der Rückbank zwecks Aufnahme von Kindersitzen für die Enkel extra modifizieren ließen, die Mondialfamilie gleich tief in ihr Herz geschlossen!

Wichtig für die Clubfreunde mit Modell- und Literaturschwerpunkt ist, dass Heinz-Günter schon vor den 250 GTE Ferrari Modelle und Literatur gesammelt hat, weil ihn unsere Lieblingsmarke schon immer fasziniert hat.
Zugleich sind die beiden immer sehr bodenständig geblieben und haben bei Treffen des Clubs vornehmlich den Kontakt zu den Modellbauern, -Sammlern und Literaturbegeisterten gesucht.
Gerade aus diesem Grund hat mich Heinz-Günther unter anderem nach Jochen Abramowski, Erich und Torsten Förtsch, Ernst Fischer und deren Ergehen befragt.

In den vergangen 3 Jahren haben die beiden, hochbetagt, mit dem 250 GTE jedes Jahr längere Urlaubsreisen über die Alpen nach Italien und weiter über den Balkan oder gar Anatolien bis nach Hause ohne jedes Bedauern bewältigt.
In nunmehr etwa 19 Jahren, nach einer Totalrestaurierung ihres 250 GTE, haben die beiden mit ihrem Auto mehr als 100.000 Kilometer abgespult ! - da soll einmal irgendwer behaupten, dass Oldtimer und besonders Exoten, wie Ferrari, nicht langstreckentauglich wären.

Euer
Thomas Niewalda

Bleibt gesund und positiv gelaunt!

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